| 20 | |  Name: | Thorsten Moos
(thmoschiri2000@kabelbw.de)
| | Datum: | Di 24 Aug 2010 19:50:05 CEST | | Betreff: | Flaschenwurf sorgt für Spielabbruch | | | VfL Mühlheim - VfB Bösingen: Abgebrochen.
Begegnung wurde beim Stand von 1:0 für den VfB Bösingen in der 87. Minute wegen eines Flaschenwurfs gegen einen Schiedsrichterassistenten abgebrochen.
Was war geschehen: Das bis zum Abbruch von beiden Teams intensiv aber fair geführte Spiel wurde vom Unparteiischen Andreas Rinderknecht und seinen Assistenten Max Riethmüller und Patrick Schröder gut geleitet. In der 82. Minute kam zum erstenmal Hektik auf, als VfB-Akteur Michael Merkt beim Abwehrversuch gegen den eingewechselten David Haiduk im Fünfmeterraum ins Straucheln geriet und mit dem Unterarm auf den Ball fiel und dadurch eine klare Torchance für den VfL verhinderte. Da dem Unparteiischen die Sicht versperrt war, blieb der Elfmeterpfiff aus, worauf es zu heftigen Unmutsäußerungen gegenüber dem Gespann von Seiten der Mühlheimer kam. Nach zwei weiteren strittigen Abseitsentscheidungen wurde der Schiedsrichterassistent Patrick Schröder in der 87. Minute von einer vollen Wasserflasche am Rücken getroffen. Schröder teilte dies dem Schiedsrichter mit, worauf dieser die Begegnung nach kurzer Beratung mit dem zweiten Assistenten abbrach. Der Flaschenwerfer erwies damit dem VfL einen Bärendienst, zumal sich die Alfidi-Elf in dieser Phase fast im Minutentakt Einschussmöglichkeiten erspielte und drauf und dran war, den Ausgleich zu erzielen.
Nachdem das Spiel beendet war machte sich nicht nur bei den VfL-Akteuren und dem Trainerteam Fassungslosigkeit bemerkbar, sondern auch bei den meisten Zuschauern. Sören Lurz, der beim VfL einer der Aktivposten war, war kaum zu beruhigen und sagte: "Wegen so einem Idioten wird die ganze Arbeit der letzten Wochen kaputt gemacht." Auch der ehrgeizige VfL-Trainer Gustl Alfidi war nach dem Spiel zunächst nicht ansprechbar und kauerte fast 20 Minuten an einer Werbebande. Der Spielverlauf war zunächst so, dass der VfB in der Anfangsphase das Spiel bestimmte und zwei Chancen durch Aiple hatte und dabei einmal den Pfosten traf. Danach kam auch der VfL zu Möglichkeiten, wobei diese gleich hochkarätig waren, als Florian Becker, Benedikt Buschle und Max Drössel aus kurzer Distanz das Gästetor verfehlten. In der 39. Minute fiel der Führungstreffer für die Gäste, als Tobias Müller nach einem Freistoß von Michael Bantle am in dieser Szene indisponierten Markus Gerstner im VfL-Tor vorbei per Kopf traf.
Schwarzwälder Bote, 23.08.2010
| | | | | |
| 19 | |  Name: | ich
(d.tomsic@gmx.net)
| | Datum: | Di 03 Aug 2010 23:32:25 CEST | | Betreff: | assi | | | ich würde auch mal wieder gerne als assi mit aber, nein man nimmt ehre die jungen und ned die älteren mit erfahrung, naja also dann bin ich mit 23 jahre schon zu alt. | | | | | |
| 18 | |  Name: | SV Stetten-Haigerloch
(svs@web.de)
| | Datum: | Mo 17 Mai 2010 19:55:45 CEST | | Betreff: | Spiel gestern | | | Riesenlob an die drei Schiris,die da waren!
Wir hoffen,es hat Euch gefallen ;) | | | | | |
| 17 | |  Name: | Daniel Tomsic
(d-tomsic@gme.de)
| | Datum: | So 01 Feb 2009 12:36:14 CET | | Betreff: | Bildergalerie | | | Also des wäre doch echt mal gut wenn man die Bildergalerie wieder auf denn neusten stand der dinge bringen würde, weil des ist doch echt schade, dass die letzten Bilder aus dem Jahre 2007 stammen.
Wir haben doch genug leute die des machen können oder sehe ich des Falsch.
| | | | | |
| 16 | |  Name: | Michael Zeeb
(Zeeb.michael@googlemail.com)
| | Datum: | Di 06 Jan 2009 19:58:42 CET | | Betreff: | Link SRG Hechingen | | | Hallo aus der srg Hechingen könntet ihr unseren Link von unserer Homepage aufnehmen www.srg-hechingen.de.tl danke
sportliche grüße
aus der Gruppe Hechingen | | | | | |
| 15 | |  Name: | Thorsten Moos
(thmoschiri2000@t-online.de)
| | Datum: | So 02 Nov 2008 19:41:08 CET | | Betreff: | FußballSchiedsrichter verprügelt und schwer verletzt | | | FußballSchiedsrichter verprügelt und schwer verletzt
Bei einem Spiel der A-Klasse ist am Sonntagnachmittag in Mannheim ein 23 Jahre alter Schiedsrichter verprügelt und schwer verletzt worden. Wegen des brutalen Vorfalls wurden für das kommende Wochenende alle Spiele abgesagt.
Rote Karte in einer Schiedsrichterhand
* Bild vergrößern
Einem Zeugen zufolge wurde der Schiedsrichter von fast der kompletten Mannschaft des TSV Schönau über den Platz gejagt, niedergeschlagen und getreten. Der 23-jährige Referee erlitt zahlreiche Blutergüsse und eine Bänderdehnung. Zwölf Polizisten waren im Einsatz, um die Schönauer Spieler zu beruhigen. "Um Ruhe hereinzubekommen, haben wir eine Polizei-Mannschaft ins Feld geschickt", kommentierte ein Polizeisprecher den Einsatz.
Gegen zwei 33 und 29 Jahre alten Spieler ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung. Sie sollen die Haupttäter sein. Der Schiedsrichter hatte im Punktspiel des TSV Schönau gegen Phönix Mannheim in der 70. Minute einen Schönauer Akteur vom Platz gestellt - daraufhin begann die Treibjagd.
Kompletter Spielbetrieb abgesagt
In Abstimmung mit dem Fußballkreis Mannheim hat der Badische Fußballverband den kompletten Spielbetrieb der Herren am kommenden Wochenende abgesagt. Es werde von der Kreisliga abwärts über die A-, B- und C-Klasse bis zu den Privatmannschaften kein Spiel geben. "Wir wollen damit den Aktiven, egal ob Spieler, Trainer, Vereinsfunktionär oder Zuschauer, eine Denkpause verschaffen", hieß es vom Verband. Die Verantwortlichen sollten sich darüber Gedanken machen, "ob der Fußball in dieser Form weiter auf übelste Art und Weise in den Schutz gezogen" werden solle.
Neben den strafrechtlichen Ermittlungen gibt es für die handgreiflichen Fußballspieler auch sportliche Konsequenzen. Laut Verband beschäftigt sich die Mannheimer Kreisspruchkammer mit dem Fall. | | | | | |
| 14 | |  Name: | Thorsten Moos
(thmoschiri2000@t-online.de)
| | Datum: | So 02 Nov 2008 19:25:57 CET | | Betreff: | Schiedsrichter von Spielern verprügelt | | | Fußball: Begegnung zwischen TSV Schönau und MFC Phoenix abgebrochen / Zwölf Polizeibeamte im Einsatz
Schiedsrichter von Spielern verprügelt
Mannheim. Der Mannheimer Fußballkreis wird von einem neuerlichen Skandal erschüttert. Das Spiel der Kreisklasse A zwischen dem TSV Schönau und dem Phönix musste am Sonntag nach 70 Minuten abgebrochen werden, nachdem es zu massiven Handgreiflichkeiten gegenüber dem Schiedsrichter gekommen war. Die Polizei ermittelt gegen zwei Spieler des TSV Schönau wegen Verdachts auf gefährliche Körperverletzung. Insgesamt zwölf Beamte aus den umliegenden Polizeirevieren waren im Einsatz.
Schiedsrichter Philip Reichelt von der Post-SG Mannheim erlitt eine Rippenprellung, zahlreiche Hämatome, Blutergüsse und eine Bänderdehnung. Auslöser der Eskalation: ein Platzverweis gegen den Schönauer Sascha Schorr, der nach einem Foulspiel gegen Phönix-Spielertrainer Ralf Dalmus die Rote Karte bekommen hatte. Daraufhin kam es zur "Rudelbildung". Was dann geschah, schildert ein dieser Zeitung namentlich bekannter Augenzeuge: "Der Schiedsrichter wurde von einem TSV-Spieler heftig gestoßen, woraufhin er zu Boden gestürzt ist. Nachdem er wieder aufgestanden war, wurde er regelrecht über den Platz gejagt und dabei immer wieder getreten, geschlagen und beleidigt. Fast die komplette Mannschaft des TSV war beteiligt."
"Ich spiele seit 35 Jahren Fußball. Aber so etwas habe ich noch nicht erlebt", schildert Dalmus seine Eindrücke. Die aufgeheizte Atmosphäre erklärt sich der 39-Jährige mit der besonderen Ausgangslage. Schließlich sei er bis vor wenigen Monaten selbst Trainer bei Schönau gewesen. Bis zum Spielabbruch sei fast die gesamte Mannschaft mit Gelb vorbelastet gewesen. "Fast alle Karten gab es wegen Meckerns. Das war ein regelrechtes Motzspiel." Wert legt Dalmus auf die Feststellung, dass der MFC Phönix nicht an den Ausschreitungen beteiligt gewesen sei. "Wir gehen davon aus, dass die Partie mit drei Punkten für uns gewertet wird. Zu einem Wiederholungsspiel würden wir nicht antreten."
TSV hält sich bedeckt
Bedeckt hält sich derweil Peter Dinges, TSV-Vorsitzender: "Zu laufenden Ermittlungen werden wir keine Aussagen machen. Zu den Verletzungen des Schiedsrichters kann ich nichts sagen. Wir werden in einer Stellungnahme an den Fußballkreis unsere Sicht der Dinge schildern." Für Peter Reichelt, den Vater des Unparteiischen, sind die Vorfälle "ein Alptraum". "Niemand ist meinem Sohn zur Hilfe gekommen. Muss erst irgendjemand umgebracht werden, damit solche Gewaltexzesse aufhören? Wie wollen sie noch einen jungen Menschen dazu motivieren, Schiedsrichter zu werden?" Besonders schlimm: Der jüngste Skandal ist nur die Spitze des Eisberges. Beinahe wöchentlich kommt es im Kreis zu Spielabbrüchen, häufig nach Übergriffen gegenüber dem Schiedsrichter. "Die Vorfälle häufen sich massiv. Das ist teilweise ein Hauen und Stechen", bestätigt Schiedsrichterobmann Jörg Friedrichs und verweist auf drei aktuelle Fälle, in denen ermittelt wird. Ende September musste das B-Klasse-Spiel zwischen SG Oftersheim II und SC Pfingstberg-Hochstätt II abgebrochen werden, nachdem ein Gästespieler dem Unparteiischen einen Kopfstoß verpasst hatte. Ebenfalls mit einem Spielabbruch endete vor gut zwei Wochen das Spiel der Privatmannschaften TSG Juventus Rheinau und MFC Lindenhof, nachdem auf dem Platz die Fäuste flogen. Die Stimmung unter den Referees ist angespannt, betont Friedrichs. Gemeinsam mit dem Fußballkreis Mannheim will die Schiedsrichtervereinigung mögliche Konsequenzen prüfen.
Mannheimer Morgen
28. Oktober 2008 | | | | | |
| 13 | |  Name: | T.M.
(ThmoSchiri2000@t-online.de)
| | Datum: | Mo 15 Okt 2007 19:36:39 CEST | | Betreff: | Abbruch in der 88. Minute | | | Abbruch in der 88. Minute
15.10.2007 -
Skandalspiel in Gechingen. Die Partie zwischen den Sportfreunden und dem SV Althengstett wurde beim Stand von 1:0 in der 88. Minute wegen Tumulten abgebrochen.
Knapp fünfhundert Zuschauer fieberten - sofern sie Anhänger der Sportfreunde Gechingen waren - dem Abpfiff entgegen, als das Unfassbare geschah. Der Ball war wenige Meter neben der Eckfahne in die Zuschauerbarriere geflogen, ein Gechinger Fan blockierte den von David Schosda geforderten Ball, es kam zu Handgreiflichkeiten in die im Nu mehrere Althengstetter Spieler und Gechinger Zuschauer mitmischten. David Schosda der angeblich zurückgeschlagen hatte, sah dafür den Roten Karton, und SR............., der den ganzen Tumult aus der Nähe beobachtet hatte, brach die Partie in der 88. Minute ab.
Wer die Rangelei angefangen, und wer wie viel ausgeteilt hatte oder einstecken hatte müssen, lässt sich trotz diversen Schilderungsversuchen von beiden Seiten nicht eindeutig klären. Mit Sicherheit flogen jedoch die Fäuste, als Auslöser wurde das Blockieren des Spielballes von Gechinger Fans festgehalten. Eigentlich unverständlich, denn Gechingen lag zu diesem Zeitpunkt mit 1:0 in Führung.
Hammer versteht Abbruch nicht
Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte hatte der Aufsteiger im zweiten Abschnitt den besseren Start, und ging nach einer Rechtsflanke von Markus Kalmbach durch Jochen Lechthaler in Führung (48.). Danach baute Althengstett zusehends ab, mit der Auswechslung der grippegeschwächten Tim Raffer und Michael Gehring verlor das Team von Stefan Gerlach vollends die Linie. Und das gegen zehn Gechinger, denn Erkan Söhret hatte nach einer Attacke von hinten Rot gesehen (73.)
Harald Hammer, Trainer der SF Gechingen, hatte wenig Verständnis für den Abbruch: "Dies Entscheidung ist ein Betrug an 13 Gechinger Spielern. Es gab keinen Grund abzubrechen, wir hätten die zwei Minuten noch spielen können". Stefan Gerlach vom SVA sagte: "Ich habe die Situation nicht mitbekommen, mein Kapitän hat jedoch berichtet dass nach meinen Spielern geschlagen wurde und David Schosda zurückgeschlagen hätte."
SF Gechingen: Christian, Gehring, Weil, Venter, Lechthaler, Breitling, Milkic, Oesterle, Husta (46. Camlice), Kalmbach (77. König), Gräber (58. Söhret).
Althengstett: Klink, Gehring (51. Schroth), Müller, Jackson, David, Freidinger, Gerlach (79. Schosda), Raffler (51. Wurster), Marlovic, Di Napoli, Milazzo. | | | | | |
| 12 | |  Name: | Thorsten Moos
(ThmoSchiri2000@t-online.de)
| | Datum: | Di 19 Jun 2007 09:30:56 CEST | | Betreff: | Beim B-Junioren-Spiel in Hülben gegen den SV Rommelsbach muss die Polizei gerufen werden | | | JUGENDFUSSBALL / Beim B-Junioren-Spiel in Hülben gegen den SV Rommelsbach muss die Polizei gerufen werden
Kontroverse Aussagen: Wer hat geprügelt?
Beleidigungen und Schläge nach zwei roten Karten von Schiedsrichter Mehmet Ersoy vom TSV Wittlingen
Ein B-Junioren-Fußballspiel der Leistungsstaffel am Samstag in Hülben war der Auslöser für Prügelszenen und einen Polizeieinsatz: Die Beamten mussten die Sicherheit von Schiedsrichter Mehmet Ersoy aus Dettingen gewährleisten, der sich in der Rietenlau bedroht sah.
ALEXANDER MAREIS
Frank Weber, Obmann der Münsinger Schiedsrichtergruppe, verteidigt Schiri Mehmet Ersoy. Thomas Maurer erwägt nach den Vorkommnissen in Hülben seinen Rücktritt als Jugendleiter des SV Hülben.
Offenbar mochte man sich bereits vor dem Anpfiff des B-Junioren-Punktspiels der Leistungsstaffel zwischen Gastgeber SV Hülben und dem Reutlinger Stadtteilverein SV Rommelsbach nicht.
"Der Schiedsrichter ist ein alter Bekannter von uns. Er hat schon mehrfach Spiele von Aktiven- oder Jugend-Teams des SV Hülben geleitet. Zu seinen Angewohnheiten gehört, dass er immer erst fünf Minuten vor dem eigentlichen Anpfiff bei uns aufkreuzt. Einmal war er meiner Meinung nach sogar betrunken, hatte eine gewaltige Alkoholfahne. Wir mussten ihm sogar aus seinem Auto heraushelfen, weil er dort fast eingeschlafen wäre, anstatt sich in die Schiedsrichterkabine zu begeben", erhebt Hülbens Fußball-Jugendleiter Thomas Maurer schwere Vorwürfe gegen den Unparteiischen.
Bei dem Pfeifenmann handelt es sich um Mehmet Ersoy, der für den TSV Wittlingen als Unparteiischer gemeldet ist und in Dettingen/Erms wohnt. Seit 1998 leitet der Türke Fußballspiele für den Uracher Stadtteilverein von der Albhochfläche.
Von der Polizeidirektion Reutlingen, welche Mehmet Ersoy am Samstag in seiner Not aus Hülben verständigt hatte, ging folgende Meldung an die Medien: "Kurz vor Spielende ahndete ein 45-jähriger Schiedsrichter bei einem B-Jugendspiel ein Foul mit einer roten Karte. Dies missfiel den Spielerkollegen des Rotsünders, welche den Schiedsrichter daraufhin beleidigten. Mehrere Zuschauer, die die Entscheidung ebenfalls anzweifelten, beleidigten den Schiedsrichter ebenfalls und gingen auf ihn los. Durch Schläge wurde der Referee leicht verletzt. Die Polizei ermittelt nun gegen mehrere Spieler und Zuschauer, auch wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung."
Thomas Maurer, Jugendleiter beim SV Hülben, war mittendrin im Getümmel in der Rietenlau-Sportanlage. Auch er ließ sich von den Emotionen mitreißen, hat aber eine ganz andere Sichtweise der Geschehnisse zu bieten: "Ich war auch beteiligt - Schläge für den Schiri gab es aber keine. Der Schiedsrichter hat in den letzten Spielminuten zwei rote Karten gegen unsere B-Junioren verhängt. Beim ersten Feldverweis hatte ein Hülbener Spieler zum Unparteiischen nur gesagt, dass die Spielzeit doch schon abgelaufen wäre und er abpfeifen könne. Nur daraufhin erfolgte die rote Karte."
Thomas Maurer konnte sich anschließend nicht mehr zügeln. "Ich war nach dieser unverständlichen Entscheidung erregt und stürmte aufs Spielfeld. Sachlich sagte ich dem Schiri meine Meinung, verließ danach ohne jegliche Tätlichkeiten den Platz. Die Partie wurde fortgeführt. An der Seitenauslinie stehend hörte ich dann, wie ein anderer Hülbener Spieler dem Schiri mitteilte, dass dieser sich hier doch lächerlich mache und endlich abpfeifen solle. Es folgte die zweite rote Karte gegen uns", schildert der SVH-Jugendleiter.
Maurer lief erneut auf den Platz - diesmal geigte er dem türkischen Pfeifenmann Mehmet Ersoy verbal noch deutlicher die Meinung. "Der Schiedsrichter wollte mich provozieren und sagte zu mir: Hau mir doch eine rein. Doch ich entgegnete ihm, dass ich so etwas trotz aller Wut nicht machen werde", schildert Maurer.
Die Partie wurde dann abgepfiffen und der Referee verließ das Spielfeld. "Ein körperbehinderter Jugendlicher, der die Partie an der Seitenauslinie verfolgt hatte, versetzte dem vorbeilaufenden Schiedsrichter von hinten einen Stoß, der Schiri fiel zu Boden und rappelte sich wieder hoch. Anschließend schlug der Referee dem Jungen dreimal ins Gesicht. Wir waren alle geschockt von dieser brutalen Gewalt gegen einen fast wehrlosen Behinderten", drückt Maurer sein Entsetzen aus.
Um Mehmet Ersoy vor den wütenden Zuschauern zu schützen, mussten die Hülbener Platzordner den Unparteiischen in dessen sichere Umkleidekabine begleiten. Von dort aus verständige der Türke die Polizei, die eine halbe Stunde später in der Rietenlau aufkreuzte.
"Bei seinen Aussagen gegenüber den Polizisten hat mich der Schiedsrichter auch angeschwärzt. Der Gipfel ist allerdings, dass er die Rommelsbacher Spieler unter Druck gesetzt hat. Der Schiri hatte die Spielerpässe der Gäste in seinem Besitz und drohte den Rommelsbachern, diese zu behalten, falls sie nicht geschlossen zu seinen Gunsten bei der Polizei aussagen würden", lässt Maurer wissen.
Der Dettinger Mehmet Ersoy, dessen Name, Nationalität, Wohnsitz und Vereinszugehörigkeit den Hülbenern bis gestern laut Jugendleiter Maurer unbekannt waren, wollte sich nicht konkret zu den Vorwürfen äußern. Am Telefon mit unserer Nachfrage konfrontiert, gab er den Hörer rasch an seinen Sohn weiter. "Mein Vater möchte keinen Kommentar zu den Geschehnissen abgeben. Aussagen sind vom Schiedsrichter-Obmann zu erhalten. Fest steht jedoch, dass mein Vater seit 1998 Spiele pfeift. Noch nie zuvor ist ihm so etwas passiert. Es besteht kein Zweifel, dass er geschlagen wurde", gab Ersoys Sohn seine Variante zum Besten.
Für die Wittlinger Schiedsrichter zuständig ist die Schiedsrichtergruppe Münsingen. Deren Obmann heißt Frank Weber und war bereits über alles im Bilde.
"Mir ist folgender Sachverhalt bekannt. Es gab rote Karten und daraufhin verbale Entgleisungen sowie aufgebrachte Hülbener Zuschauer auf dem Spielfeld. Schiedsrichter Ersoy wurde geschlagen und hat dann zurückgeschlagen, um sich zu wehren. Er wurde von den Leuten in Hülben heftig bedrängt. Ich war zwar selbst nicht vor Ort, habe aber diese Schilderungen übermittelt bekommen", sagt Frank Weber.
Thomas Maurer indes war Augenzeuge in der Rietenlau. Und - obwohl er die genaue Identität oder Einzelheiten zu Mehmet Ersoy nicht gekannt haben will - war ihm der Unparteiische doch bestens vertraut. "Vor zwei Wochen gab es beim Spiel unserer Zweiten Mannschaft im Aktivenbereich auch erhebliches Theater - mit dem gleichen Schiedsrichter. Damals sagte der Schiri zu unserem Trainer, dass er den SV Hülben bei der nächsten von ihm zu leitenden Partie gnadenlos niederpfeifen würde - egal, ob im Aktiven- oder Jugendbereich. Man hat am Samstag deutlich gesehen, dass der Schiedsrichter sein Wort gehalten hat", verrät Maurer.
Maurer will zurücktreten
Frei jeglicher Schuld freilich sieht sich auch Thomas Maurer nicht. "Ich hätte mich besser im Zaum halten müssen. Solche emotionalen Ausbrüche dürfen mir nicht passieren als Jugendleiter. Ich möchte daher die Konsequenzen ziehen und freiwillig von meinem Amt zurücktreten. Ich habe auch die Abteilungsleitung über diesen Schritt schon informiert - doch sie wollen mich beim SV Hülben halten und zum Umdenken veranlassen. Ich halte meine Entscheidung aber für richtig", gibt sich Maurer selbstkritisch.
Wie es in dem Fall jedoch weitergeht, ist nicht mehr seine Angelegenheit. Darüber werden das Sportgericht Alb und die Staatsanwaltschaft befinden müssen. Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
| | | | | |
| 11 | |  Name: | Thorsten Moos
(ThmoSchiri2000@t-online.de)
| | Datum: | Do 03 Mai 2007 19:55:44 CEST | | Betreff: | Strafen gegen Rostock und Essen rechtskräftig | | | News
03.05.2007 18:00 2. Bundesliga
Strafen gegen Rostock und Essen rechtskräftig
Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unter Vorsitz von Horst Hilpert (Bexbach) hat nach den Ausschreitungen beim Zweitliga-Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und dem FC Hansa Rostock, wie angekündigt, Anklage gegen die beiden Vereine erhoben und folgende Strafen beantragt:
1.: Der FC Hansa Rostock muss eine Geldstrafe von 100.000 Euro zahlen. Außerdem muss der Klub beim Meisterschaftsspiel am 6. Mai 2007 gegen TuS Koblenz vor leeren Stehrängen spielen. Nach einem Rechtsgespräch von Horst Hilpert mit den Verantwortlichen des FC Hansa Rostock wurde deshalb bereits am heutigen Donnerstag, 9 Uhr, in Rostock und Umgebung sowie in Koblenz der Vorverkauf für alle Steh- und Sitzplatztickets für das Spiel am kommenden Sonntag gestoppt. Die bisherigen Inhaber von Stehplatzkarten werden ihren Platz auf den Sitzplatz-Tribünen in abgetrennten Bereichen einnehmen. Da auch vereinbart wurde, die Tageskassen für das Spiel der Rostocker gegen Koblenz nicht zu öffnen, werden damit am Sonntag mehr als die Hälfte aller Plätze im Ostseestadion nicht besetzt sein.
2. Rot-Weiss Essen muss als Platzverein eine Geldstrafe von 30.000 Euro zahlen.
Die Zustimmung beider Vereine zu diesen Anträgen des Kontrollausschusses wurde am Donnerstagnachmittag erteilt. Daraufhin stimmte Dr. Rainer Koch, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, dem Antrag des Kontrollausschusses im Einzelrichter-Verfahren zu.
Das Urteil gegen den FC Hansa Rostock und Rot-Weiss Essen ist damit rechtskräftig.
| | | | | |
|